Stamm

Jacqueline Stamm, M.Sc.

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Arbeitsgruppe:

Funktionales Drucken

Bürozeiten:

Montag – Freitag

Ansprechpartner für:

druckbare Biosensoren

Forschung

Das vom FiF, dem Forum für interdisziplinäre Forschung, geförderte Projekt „Druckbare Biosensoren basierend auf Aptamer-Technologie für die breite Anwendung “ bietet Raum für interdisziplinäre Arbeiten zwischen dem IDD und der Gruppe für synthetische genetische Schaltkreise aus dem Fachbereich Biologie.

Während die Abteilung Biologie RNA-Aptamere entwickelt, die spezifische Antibiotika binden und eine lesbare Ausgabe auslösen, ist es mein Ziel, den Druckprozess zur Herstellung eines Sensors zu entwickeln. Dazu gehört die Wahl des Druckverfahrens und des Trägermaterials ebenso wie der Nachweis der Funktionalität und die Ermittlung der Nachweisgrenzen.

Aptamere sind ca. 25 – 100 Nukleotid-lange Desoxyribonukleinsäure (DNA) oder Ribonukleinsäure (RNA), die spezifisch an molekulare Targets binden. Sie besitzen eine komplexe dreidimensionale Struktur, die sich bei der Bindung um ihr spezifisches Ziel, den Liganden, wickelt. Synthetische Aptamere können durch systematische Evolution von Liganden durch exponentielle Anreicherung, genannt SELEX, erzeugt werden. Gewöhnlich werden 6 bis 20 Binde- und Auswahlzyklen benötigt.

Nach Angaben der IUPAC ist ein Biosensor ein Gerät, das spezifische biochemische Reaktionen nutzt, die durch isolierte Enzyme, Immunsysteme, Gewebe, Organellen oder ganze Zellen vermittelt werden, um chemische Verbindungen, meist durch elektrische, thermische oder optische Signale, nachzuweisen. Es besteht aus drei Teilen: dem empfindlichen biologischen Element, das sich mit dem Zielmolekül verbindet, dem Transducer, der die Interaktion in ein messbares Signal umwandelt, und den Signalprozessoren, die das Ergebnis benutzerfreundlich darstellen.