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Broschüre Printed Electronics - Technische Universität Darmstadt (Klick auf Bild öffnet PDF)
Broschüre Printed Electronics – Technische Universität Darmstadt (Klick auf Bild öffnet PDF)

Zunehmend wandelt sich das Profil der modernen, industriellen Drucktechnologie hin zu einem innovativen Fertigungsverfahren für die verschiedensten Anwendungen und Industriebranchen. Ging es bisher vor allem darum, immer leistungsfähigere und kostengünstigere Massendruckverfahren und -maschinen für grafische Anwendungen zur Verfügung zu stellen, so treten heute vollkommen neuartige Anforderungen in den Vordergrund:

  • Die Strukturierung und Veredelung von Oberflächen
  • Die Verarbeitung einer wachsenden Palette von Materialien und Fluiden.
  • Die kostengünstige Herstellung von Druckprodukten mit einer optischen, elektrischen oder mechanischen Sonderfunktion.
  • Die Integration von Beschichtungs- und Vakuumdepositionsverfahren in den Druckprozess.
  • Die Integration von Massendruckverfahren in andere industrielle Prozesse: Umformen, Beschichten, Fügen.

Neben der Weiterentwicklung von modernen Massendruckverfahren – Tiefdruck, Flexodruck, Offsetdruck, Siebdruck – und des Digitaldrucks bildet die Charakterisierung der zu verdruckenden Substrate und Materialien sowie die Erforschung der Grundlagen einer spezifischen Mess- und Prüftechnik einen Schwerpunkt der interdisziplinär geprägten Forschungsarbeit. Neben den Kompetenzen des klassischen Druckmaschinenbaus pflegen wir daher in zahlreichen Forschungsprojekten die Zusammenarbeit mit Fachdisziplinen wie Chemie, Oberflächenphysik, Elektronik, Strömungs- und Thermodynamik.

Großen Raum nehmen Projekte der gedruckten Elektronik ein. Hierbei geht es darum, die Möglichkeiten der Drucktechnologie im Hinblick auf die Herstellung von organischen Feldeffekttransistoren (OFET), organischen Leuchtdioden (OLED), Displays, Solarzellen, Sensoren, Aktoren und den daraus bestehenden elektronischen Schaltungen zu erforschen.

Broschüre:
„Printed Electronics – Technische Universität Darmstadt“ (engl.)

Forschungsprojekte

Das Drucklabor hat einen dreistufigen Aufbau, in dem alle gängigen Druckverfahren (Offsetdruck, Tiefdruck, Siebdruck, Flexodruck, InkJet) von kleinsten Mengen bis hin zu produktionsnahen Bedingungen untersucht werden können. Das Bedruckbarkeitslabor bietet die Möglichkeit zum Druck kleinster Farbmengen. Im Klimalabor stehen Labordruckmaschinen bis zum Format DIN A4 zur Verfügung. Die drucktechnischen Untersuchungen können auch in einem Klimalabor durchgeführt werden. Darüber hinaus steht in der Versuchshalle eine Rollendruckmaschine Gallus RCS 330-HD mit allen Druckverfahren und variablen Druckpositionen zur Verfügung. Bei dem Aufbau des Drucklabors wurde darauf geachtet, dass ein Arbeiten unter UV-Schutzbedingungen immer gewährleistet werden kann.