Grenzen der Überdruckbarkeit

Projekt „Grenzen der Überdruckbarkeit“

Im Rahmen des vorwettbewerblichen und AiF/IGF geförderten Projektes „Grenzen der Überdruckbarkeit“ werden am Institut Maschinenversuche geplant, durchgeführt und die gewonnenen Daten ausgewertet. Im Mittelpunkt des Projektes steht der Prozess des Überdruckens, wobei der Gedanke daraus resultiert Etiketten, insbesondere RFID-Tags, in ein vorhandenes Produktlayout zu integrieren. Diese Layoutintegration setzt voraus, dass der Prozess des Überdruckens unterschiedlicher Höhen, wie er bisher noch nicht existiert, beherrschbar und reproduzierbar gemacht wird.

Das Projekt soll Aufschlüsse darüber geben in welcher Qualität verschiedene Höhen und Rauigkeiten überdruckbar sind. Dabei ist der Projektumfang breit angelegt, sodass zahlreiche Parameter variiert werden. Neben dem Einsatz der vier Druckverfahren des Sieb-, Flexo-, Offset- und Inkjet-Drucks werden auch unterschiedliche Materialklassen und Druckfarben eingesetzt.

Weitere Inhalte des Projektes sind umfangreiche messtechnische Auswertungen und visuelle Abmusterungen, mit dem Ziel den Prozess des Überdruckens näher zu beschreiben und für weitere Versuche, aber auch die Anwendung zugänglich zu machen. Alle gewonnenen Daten der Maschinenversuche, aber auch der weiteren Auswertung sollen zum Schluss zu einem mathematischen Modell führen, welches dem Anwender als erster Leitfaden zum Prozess des Überdruckens dient. Grenzen sowie auch beeinflussende Faktoren sollen in diesem Zusammenhang deutlich aufzeigt werden.

Aufgrund der weitgefassten Aufgabenstellung sind an dem Projekt die verschiedensten Industriepartner der Branche vertreten. Hierzu zählen namhafte Farb- und Druckformhersteller aber auch Lieferanten von Druckkomponenten und branchenbekannte unmittelbare Anwender. Ebenfalls beteiligen sich die Druckmaschinenhersteller an dem interdisziplinär aufgestellten vorwettbewerblichen Projekt „Grenzen der Überdruckbarkeit“.

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