Schneidmarkenerkennung

Projekt „Schneidmarkenerkennung“

In der Druckweiterverarbeitung stellt der Schneidprozess einen kritischen Schritt und Flaschenhals bei der Automatisierung des Prozesses dar. Schneidmarken geben auf dem Druckbogen an, wo in der Weiterverarbeitung der Beschnitt erfolgen soll. Die Marken kennzeichnen geplante Schnitte und Falzungen auf dem Weg zum fertigen Druckerzeugnis. Im Druckprozess entstehen Deformationen des Bogens, welche sich beispielsweise durch Welligkeit und Längung auszeichnen. Diese Deformationen machen einen Abgleich zwischen den hinterlegten Auftragsdaten im Job Definition Format (JDF) und dem realen Bogen erforderlich, um Daten bezüglich Schneidmarkenposition nutzen zu können. Ein wichtiger Schritt hin zu einer weiteren Automatisierung in der Druckweiterverarbeitung und höherer Prozessabdeckung durch JDF ist daher die optische Erkennung der Position der Schneidmarken auf dem bedruckten Bogen und die Rückführung der Positionsdaten in den Prozess.