Offene studentische Arbeiten am IDD

Auf dieser Seite finden Sie studentische Abschlussarbeiten, die am IDD bearbeitet werden können. Die vollständige Ausschreibung findet sich jeweils am Ende des jeweiligen Teasers. Bei Fragen zu den angebotenen Abschlussarbeiten wenden Sie sich bitte an den jeweiligen Betreuer.

  • Masterthesis, Bachelorthesis

    Ein getrockneter Kaffeetropfen ist an den Rändern stets dunkler als in der Mitte des Flecks. Die inhomogenene Trocknung des Flüssigkeitsfilms verursacht diesen sogenannten Coffee-Ring-Effect. Um diesen und weitere Effekte genauer zu untersuchen, wurde im Rahmen von vorangegangenen Arbeiten ein Messstand erarbeitet, der es zulässt, den Lösemitteldampf über einer gedruckten Probe ortsaufgelöst zu vermessen. Der Messstand besteht dabei aus diversen Komponenten. Neben einem Laser und Optikelementen wird ein Roboter mit einer Inkjet-Einheit eingesetzt um die Proben reproduzierbar herzustellen und zu platzieren. Diese Abschlussarbeit soll den Messstand in Betrieb nehmen und Messreihen durchführen. Im Rahmen der Arbeit soll insbesondere der Einfluss der Filmgeometrie und der Substratneigung auf die Lösemitteldampfverteilung bestimmt werden.

    Betreuer/in: Felix Braig , M.Sc.

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  • Masterthesis, Bachelorthesis

    Im Tiefdruck kommt es häufig zu strömungsdynamischer Musterbildung bei der Farbspaltung, ähnlich der Saffman-Taylor Instabilität. Diese Musterbildung ist in der Regel unerwünscht, da sie sich im gedruckten Produkt als Inhomogenität der Oberfläche zeigt. Experimentell wird die Musterbildung nach dem Stand der Forschung per Highspeed-Videoaufnahmen und anschließender Videoauswertung oder per optischer Analyse der gedruckten Proben untersucht. Dies erfordert sehr spezielle, aufwändige und teure Versuchsaufbauten.

    Aus diesem Grund soll im Rahmen dieser Arbeit eine Simulation der Musterbildung durchgeführt werden, anhand welcher wissenschaftliche Fragestellungen aus dem Bereich der Drucktechnik beantwortet werden können: „Welche dominante Frequenz weist die Musterbildung auf?“ „Welche Prozessparameter wie z.B. die Druckgeschwindigkeit beeinflussen die Musterbildung und wie?“. Die Simulation soll ggf. durch experimentelle Daten aus einer Tiefdruckmaschine validiert werden.

    Betreuer/innen: Pauline Brumm , M.Sc., Dr.-Ing. Holger Marschall

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  • Masterthesis, Bachelorthesis

    Im Tiefdruck kommt es zu Musterbildungsphänomenen im gedruckten Produkt wie beispielweise feine, verästelte Strukturen mit unterschiedlichen Vorzugsrichtungen oder auch sich wiederholende Punktraster. Auch Mischformen kommen vor. Für den Anwender ist es von großem Interesse, zu wissen, wann welche Form der Musterbildung vorherrscht. In der Regel ist Musterbildung unerwünscht, aber kann auch gezielt eingesetzt werden, z.B. für Sicherheitsmerkmale. Bisher wurde eine Methode entwickelt, um eine gedruckte Struktur manuell zu einem Musterbildungsphänomen zuzuordnen. Dies ist mit einem sehr großen Zeitaufwand verbunden und enthält eine subjektive Komponente, da die Klassifizierung von einem menschlichen Betrachter vorgenommen wird.

    Ziel dieser Arbeit ist die Entwicklung eines Image Processing Workflows, um die Klassifizierung in Zukunft automatisiert und möglichst objektiv unter Zuhilfenahme von digitaler Bildverarbeitung durchführen zu können. Es liegt bereits eine Bilddatenbank vor, so dass die Masterarbeit Corona-freundlich auch im Home-Office durchgeführt werden kann.

    Betreuer/in: Pauline Brumm , M.Sc.

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